Wildkamera: unsere Empfehlungen mit Kaufberatung

Benjamin Wagner

In Kooperation mit LivingActive präsentieren wir Ihnen hier unseren großen Wildkamera Ratgeber. Sie finden bei uns eine ausführliche Kaufberatung zu Wildkameras bekannter Hersteller sowie ausführliche Informationen zum Thema Wildkamera.

Mit diesen Informationen möchten wir Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen, damit Sie die beste Wildkamera für Ihre Zwecke finden.

Unsere Wildkamera Empfehlungen

Ob als Besitzer eines Gartens oder eines Waldgrundstücks: Viele Eigentümer ärgern sich darüber, dass sie nicht oft genug zur richtigen Zeit zur Stelle sind, um nach dem Rechten zu sehen. Wildkameras, die auch als Fotofallen bezeichnet werden, können hier eine ideale Lösung bieten. Bei einer Wildkamera handelt es sich um eine spezielle Digitalkamera, die mit einem Bewegungssensor ausgestattet ist. Dieser passive Infrarot-Sensor reagiert auf Wärme und Bewegung, sodass umgehend der Kameraauslöser aktiviert wird, wenn sich etwas im Blickwinkel bewegt. Die Wildkamera schießt sofort ein Bild oder startet eine Videoaufnahme. Damit lassen sich sowohl Menschen aufnehmen, als auch scheue Wildtiere.

Die Dörr Überwachungskamera SnapShot Limited Black 8MP TFT ist mit einem unsichtbaren Infrarotblitz ausgestattet. Die Wildkamera besitzt eine Reichweite von 15 Metern und eine Reaktionszeit von 1,3 Sekunden. Das Gehäuse ist wasserdicht und das Tastenfeld ist leicht zu bedienen.

Minox DTC 1100 Wildkamera
Minox DTC 1100 Wildkamera
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Die Wildkamera hat eine ganz besondere Eigenschaft. Nach der Aufnahme werden die Bilder direkt auf das Handy oder auf den Computer weitergeleitet. Die DTC 1100 hat einen unsichtbaren IR-Blitz mit einer Reichweite von 18 Metern. Die Wildkamera macht auch Serienbilder und Videoaufnahmen.

Dabei bieten die Aufnahmen der Wildkamera nicht nur sicherheitsrelevante Vorteile, sondern natürlich kann auch die eigene Jagdstrategie davon profitieren. Ob bei einem Wechsel oder an der Kirrung – Wildkameras liefern jederzeit zuverlässige Informationen über den Aufenthaltsort des Wildes. Wenn die Kamera an einer Suhle oder an einer Kirrung angebracht wird, lässt sich hervorragend abschätzen, wann das Wild diese annehmen. Durch die gewonnenen Informationen kann der Jagderfolg erheblich gesteigert werden, denn der Jäger kann daraufhin seine Jagd deutlich gezielter ausrichten. Zudem werden unnötige Kontrollgänge unnötig, die sich ohnehin immer negativ auf die Ruhe im Jagdrevier auswirken.

Minox DTC 395 Wildkamera
Minox DTC 395 Wildkamera
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Die Minox DTC395 besitzt eine wahrheitsgetreue Farbwiedergabe. Die Wildkamera hat einen zwei Megapixelsensor. Neben der Fotofunktion kann mit der Wildkamera auch Videos in einer Full-HD-Auflösung gedreht werden. Die Kamera hat eine Auslösezeit von 0,7 Sekunden.

Die SnapShot Limited Black 5.0 S von Dörr ist bei Tag und bei Nacht einsetzbar. Das Gehäuse ist staub- und wasserabweisend. Der Infrarotblitz ist mit 40 LED’s ausgestattet und besitzt eine Reichweite bis zu 15 Metern. Serienbilder können ebenfalls geschossen werden und Videoaufnahmen.

Durch die Aufnahmen der Wildkamera kann darüber hinaus besser abgeschätzt werden, wie viele Tiere sich derzeit im Revier aufhalten. Vor allem, wenn eine groß angelegte Drückjagd ansteht, können diese Informationen seht nützlich sein. Im Revier können bestimmte Dickungen ausgewählt werden, die tagsüber während der Jagd durchgedrückt werden, sodass sich die Tagesstrecke deutlich steigern lässt.

Spypoint Link-Evo Wildkamera
Spypoint Link-Evo Wildkamera
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Die Link-Evo Wildkamera von Spypoint ist mit vielen Extras ausgestattet. Die Wildkamera ist mit 12 Megapixeln und mit einer Blitzreichweite von bis zu 27 Metern ausgestattet. Zusätzlich besitzt die Kamera eine SIM-Karte, die in den meisten europäischen Ländern kompatibel ist. Neben der Foto-Funktion können auch HD-Videos aufgenommen werden.

Moultrie Panoramic 180i Wildkamera
Moultrie Panoramic 180i Wildkamera
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Die Moultrie Panoramic 180i Wildkamera hat drei separate Fotolinsen, die die aufgenommenen Bilder zu einem Panoramabild von 180° verschmelzen lassen. Der Wechsel der Aufnahmewinkel geschieht geräuschlos. In der Dunkelheit bleibt das Gerät vor Wild verborgen. Für großflächige Areale eignet sich die Wildkamera hervorragend.

Das Wichtigste in Kürze

  • die technischen Daten spielen bei der Auswahl eine große Rolle
  • die richtige Positionierung der Wildkamera ist ausschlaggebend für gute Bilder
  • das Gerät ist in vielen Bereichen einsetzbar
  • der Kostenfaktor ist abhängig vom Vorhaben

Kaufberatung: Wildkamera

Wildkamera: Diese Punkte sollten Sie beim Kauf beachten

Wer eine zuverlässigen Wildkamera kaufen möchte, wird schnell feststellen, wie groß die Auswahl an verschiedenen Geräten tatsächlich ist. Die erhältlichen Kameras für Wildaufnahmen unterscheiden sich dabei natürlich nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch die Leistungsfähigkeit ist äußerst verschieden. Anhand der folgenden Aspekte können Sie abwägen, welche Wildkamera für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist:

Die Auslösezeit

Als Auslösezeit wird die technisch bedingte Zeit genannt, die eine Fotofalle von der ersten Lokalisierung der Bewegung bis zum Aufnahmestart benötigt. Da sich der Wert nicht einstellen lässt, ist es wichtig, direkt beim Kauf diesen Aspekt zu beachten. Im Idealfall sollte die Wildkamera über eine möglichst geringe Aufnahmezeit verfügen, damit auch am Wechsel die Tiere ganz im Bild zu erkennen sind. So ist eine Aufnahmezeit von 1 Sekunde ein idealer Wert. Erfüllt die Kamera trotz Herstellerangaben diese Aufgabe nicht, muss nicht zwangsläufig ein Defekt vorliegen, denn viele Hersteller geben grundsätzlich Werte an, die bei Idealbedingungen getestet wurden. So kann es nicht nur witterungsbedingte Einschränkungen geben, sondern auch im Bezug auf die Bildqualität.

Die Auslöseentfernung

Je nach Modell sind auch die Auslöseentfernungen der Wildkameras sehr unterschiedlich, denn sie hängen vom verbauten Bewegungssensor ab. Weil dieser Wert stark von Umweltfaktoren wie der Luftfeuchtigkeit und den Temperaturen abhängt und damit schwankt, wird er nur von wenigen Herstellern genau angegeben. Der Bewegungsmelder reicht je nach Kamera in der Regel zwischen 10 und 20 Meter, sodass im Nahbereich alles problemlos aufgenommen werden kann. Wie leistungsfähig der Bewegungsmelder ist, lässt sich gut an der Blitzreichweite des Gerätes ablesen, denn daran können Sie sich in etwa orientieren.

Aufnahmemodi

Bei fast jeder Wildkamera kann sowohl ein Foto als auch ein Video aufgenommen werden. Befindet sich die Kamera im Foto-Modus, wird in der Regel ein Foto erstellt. Je nach Kameramodell besteht auch die Möglichkeit, direkt zwei oder drei Fotos aufnehmen zu lassen, sodass sichergestellt werden kann, dass auch schnell Objekte dokumentiert sind. Im Videomodus nimmt die Kamera hingegen meist ein 10 Sekunden langes Video auf, wobei die Videolänge bei den meisten Kameramodellen eingestellt werden kann.

Bildqualität

Die erhältlichen Wildkameras auf dem Markt werden zunehmend leistungsfähiger und wer mit dem Gerät auch Videos aufnehmen möchte, sollte im Idealfall eine Kamera wählen, die bereits in HD-Qualität (720p) aufnehmen kann. Die Qualität wird im Grunde sowohl von der Pixelanzahl als auch von der Sensorqualität der Kamerachips bestimmt. Je höher also die Pixelanzahl ist, desto schärfere und detailgetreuere Bilder können aufgenommen werden. Eine Wildkamera mit 5 Megapixel erzeugt demnach ein schlechteres Bild, als ein Modell mit 12 Megapixeln. Es gilt jedoch zu beachten, dass eine größere Auflösung auch entsprechend mehr Speicherplatz benötigt. Bei den meisten Wildkameras kann die Auflösung in den Einstellungen ausgewählt werden. Soll Ihre Kamera also einen geringen Verbrauch aufweisen und möglichst lange aufnehmen können, sollten Sie anstatt der Maximalauflösung eher eine geringere Auflösung wählen, um so Energieressourcen und Speicherplatz zu sparen. Die Sensorqualität entscheidet hingegen über die Farbwiedergabe, den Kontrast sowie die Lichtempfindlichkeit der Fotofalle. In der Regel verfügen natürlich die teureren Modelle über einen erheblich besseren Sensor und erzeugen damit auch detailgetreuere Aufnahmen.

Bildformat

Auch im Hinblick auf das Bildformat gbt es Unterschiede. Meist arbeiten Fotofallen im 4:3 oder 16:9 Format, wobei einige hochwertigen Profi-Geräte sogar ein 48:9 Format liefern können. Meist besitzen die leistungsstarken und teuren Wildkameras auch ein entsprechend größeres Bildformat.

Gesichtsfeld

Verfügt die Wildkamera über ein großes Gesichtsfeld, kann sie auch entsprechend große Flächen überwachen. Beim Gesichtsfeld handelt es sich um den Bildausschnitt, den die Kamera erzeugen kann. Die Angaben dieser Werte erfolgt meist in Grad°, wobei die meisten Kameras über ein Gesichtsfeld zwischen 40 und 55° verfügen. Einige Fotofallen können je nach verbauter Technik aber auch einen Bildausschnitt von 150° dokumentieren.

Blitzlicht

Wildkameras verfügen über eine Blitzfunktion, damit auch Nachtaufnahmen möglich sind. Dabei sind die erhältlichen Blitzvarianten sehr vielfältig: Infrarot, Weißlicht, gefiltertes Blitzlicht oder LED-Varianten. Der Infrarotblitz zeichnet sich dadurch aus, dass er von dem Wild kaum bis gar nicht wahrgenommen werden kann, was besonders bei scheuen Tieren sinnvoll ist. Allerdings geht dies mit einer längeren Belichtungszeit sowie einem Farbverlust einher, denn Kameras mit IR-Blitz können ausschließlich schwarz-weiß Aufnahmen erzeugen. Zudem kann es zu Schärfeproblemen kommen. Die Bildschärfe- und qualität von Weißlichtblitzkameras eignet sich weniger gut für den Jagdbetrieb, sondern sie sind vielmehr in der Forschung essentiell zur Individuenerkennung. Zwar wird der Weißlichtblitz sowie der ungefilterte Infrarotblitz oft als Störungsquelle betrachtet, allerdings lassen sich damit z.B. Luchse anhand ihrer Fellzeichnung identifizieren und damit auch zählen. – und damit zählbar. Der Weißlicht- sowie der ungefilterte Infrarotblitz werden aber häufig als Störungsquelle angesehen. Sie sollten zudem auch den Geruch, die Optik und insbesondere den Geräuschpegel des sich wiederaufladenden Blitzes beachten, weil diese Faktoren vom Wild wahrnehmbar sind und somit auch bestimmte Reaktionen auslösen können.

Batterie oder Akku

Die meisten Wildüberwachungskameras lassen sich mit handelsüblichen Batterien der Sorte AA (und selten auch AAA) betreiben. In der Regel genügen bereits vier AA-Batterien, wobei einige Fotofallen auch mit acht Batterien ausgestattet werden müssen. Die Laufzeit hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, wie die Einstellung der Bildauflösung oder wie oft der Blitz bei Dunkelheit eingesetzt werden muss. So sind bei Wildkameras mit Laufzeiten von 5.000 bis 30.000 Bilder möglich. Besonders umweltfreundliche Wildkameras können zudem an ein Solarmodul gekoppelt werden. Die integrierten Akkus werden durch die Sonne stets neu nachgeladen, was für deutlich längere Laufzeiten sorgt. Zudem können Sie die Wildkamera auch mit NiMH Akkus betreiben, wobei Batterien bei niedrigen Temperaturen in der Regel eine höhere Leistungsfähigkeit aufweisen und damit die Funktion der Kamera sicherstellen. Bei der Verwendung von Akkus muss sichergestellt werden. dass diese gleich voll geladen sind. Viele Hersteller schreiben bei den Wildkameras die Betriebsdauer der Kamera mit Batterien dazu.

Speicher

Wildkameras verfügen über einen SD Speicherkartenslot, in den handelsübliche SD Karten gesteckt werden. Je nach Modell sind die Kameras für unterschiedlich große Speicherkarten ausgelegt, wobei die meisten Geräte Speicherkarten bis zu einer Größe von 32 GB akzeptieren. Damit auch die aufgenommenen Videos flüssig abgespielt werden können oder aus mehreren Bildern eine schnelle Bildfolge gespeichert wird, sollte nach Möglichkeit SDHC Speicherkarten benutzt werden, denn diese sind deutlich leistungsfähiger und schneller.

Was kostet eine Wildkamera?

Wie bei nahezu allen elektronischen Geräten gibt es auch bei Wildkameras erhebliche Preisunterschiede. Während Einsteigermodelle, die kaum Zusatzfunktionen besitzen, bereits für rund 50 Euro erhältlich sind, müssen Sie für die Modelle in gehobener Preisklasse Beträge im dreistelligen Bereich entrichten. Bei den besonders günstigen Wildkameras handelt es sich meist um Produkte von Discountern oder um White-LED-Kameras.
Die Mittelklassen-Kameras findet man im Handel für rund 100-300 Euro. Angeboten werden dabei meist funktionelle Allrounder. Es sind durchaus aber auch Modelle verfügbar, die auf bestimmte Anwendungsgebiete ausgerichtet sind. Auch eine Wildkamera mit SIM ist für diesen Preis bereits erhältlich. Eine Wildkamera mit SIM bringt viele Vorteile mit sich, denn sie verfügen über eine GPRS-Funktion, damit Bilder von jedem beliebigen Standort aus auf den Computer oder das Handy übertragen werden können. Meist arbeitet eine solche Wildkamera mit App. Im Grunde können Sie mit einer mittelpreisigen Wildtierkamera nichts falsch machen.
Ab 300 Euro gibt es spezielle Profi-Kameras, die sich von günstigeren Modellen vor allem durch den großen Bilderfassungswinkel sowie die technische Ausstattung unterscheiden. Eine Wildkamera in diesem Preissegment erzeugt sowohl tagsüber als auch in der Nacht gestochen scharfe Bilder, sodass bei der Benutzung keine Wünsche offen bleiben.

Wie teuer die beste Wildkamera am Ende tatsächlich ist, entscheidet die Funktionalität sowie auch die Handhabung. Für eine einfache Kontrolle oder die Absicherung des Reviers sind geringpreisige Produkte aber sicherlich vollkommen ausreichend. Wer hingegen einen großen Funktionsumfang wünscht, muss für die neue Wildkamera direkt tiefer in die Tasche greifen.

Wo eine Wildkamera kaufen?

Es empfiehlt sich die Wildkamera in einem Fachgeschäft in Ihrer Nähe oder in einem spezialisierten Online-Shop zu kaufen. Als Online-Shop empfehlen wir Ihnen unseren Partner LivingActive.de, da Sie hier eine der größten und besten Auswahlmöglichkeiten an Wildkameras finden.

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ZU DEN WILDKAMERAS

Wissenswertes zum Thema Wildkamera

Wie funktioniert eine Wildkamera?

Wildkameras sind spezielle Überwachungskameras, die hauptsächlich dafür eingesetzt werden, um Tiere im Wald beobachten zu können. Da Wild meist sehr scheu ist, kann die eigene Anwesenheit bereits dazu führen, das die Tiere bestimmte Gebiete meiden, sodass es schwierig wird, Wildschweine, Rehe oder Luchse in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Doch besonders wenn es um die Jagd geht, ist es allerdings sinnvoll zu wissen, wo sich zu welcher Zeit das Wild in Gruppen aufhält, um beispielsweise zu fressen. Hier kommen dann die Fotofallen zum Einsatz, die durch den Infrarot-Bewegungsmelder immer dann auslösen, wenn sich etwas in deren Gesichtsfeld bewegt. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, dass Sie ein konstantes Intervall für die Aufzeichnungen festlegen, sodass automatisch in bestimmten Zeitabständen Aufnahmen entstehen. Damit können Sie sodann eine Reihe von Bildern im Zeitraffer aufnehmen, bei denen die Wildkamera beispielsweise alle 5 Minuten ein Foto schießt. Um die Fotofalle so unauffällig wie möglich montieren zu können, ist das Gerät in der Regel durch einen Camouflage-Look getarnt.

Wildkameras können sowohl am Tag Bilder und Videos aufnehmen, als auch in der Nacht. Im Gehäuse einer solchen Cam steckt aber im Prinzip nichts anderes als eine mit Akku oder Batterien betriebene Digitalkamera. Die aufgenommenen Bilder und Videos werden in der Regel auf einer Speicherkarte gespeichert, wobei es sich meist um SD-Karten handelt. Zudem verfügen einige Geräte über einen Monitor, sodass direkt vor Ort sämtliche Aufnahmen kontrolliert werden können.

Doch auch wenn vor allem für begeisterte Naturbeobachter und Jäger der Sinn einer Wildkamera klar sein dürfte, bieten sich solche Geräte noch für weitere Einsatzbereiche an. Somit können Sie damit nicht nur Wild beobachten, sondern auch Jagd auf Einbrecher, Umweltverschmutzer oder ähnlich dreiste Personen machen. Durch die vielfältigen Anwendungsbereiche macht sich die beste Wildkamera schnell bezahlt – ob im Wald, im Garten oder auf dem Hof.

Wo und wie sollte ich die Wildkamera aufhängen?

Zunächst ist es wichtig, eine Wildkamera nicht auf Augenhöhe zu platzieren, denn hier kann sie schneller und leichter vor etwaigen Dieben entdeckt werden. Im Idealfall sollten Sie die Wildkamera entweder über der Kopfhöhe positionieren. Auch die Montage in Bodennähe ist selbstverständlich möglich. Den dealen Aufstellort für das Gerät stellt eine schattige Position dar. Eine direkte Sonneneinstrahlung sollte dabei möglichst verhindert werden, denn dies kann dazu führen, dass die Kamera automatisch auslöst. Ebenso sind auch Gegenlichtsituationen äußerst ungünstig, da das aufgenommene Wild in einer solchen Position meist nicht optimal gezeigt wird. Zudem kann es sein, dass das Bild kein gutes Ergebnis aufweist. Eine Süd- oder Nordausrichtung stellt für die Wildkamera in der Regel die optimale Position dar.

Wie installiert man eine Wildkamera?

Nachdem eine gute Position für die Wildkamera gefunden wurde, ist die Ausrichtung sehr wichtig. Bei einigen Modellen, die mit einem integrierten Display ausgestattet sind, lässt sich gut vor Ort kontrollieren, welcher Bildausschnitt derzeit aufgenommen wird. Bei weniger hochwertigen Kameras lässt sich hingegen der gefilmte Ausschnitt ohne Laptop oder Kompaktkamera nicht erkennen. In solchen Fällen bietet es sich an, wenn Sie einen Blick in Richtung der Linse werfen. Insofern Sie die Kamera auf einen bestimmten Punkt ausgerichtet haben, können Sie mal eben niederknien und in dieser Position nachschauen, ob Sie die Linse sehen können. Damit Sie sich die Aufnahmen anschauen können, können Sie die SD-Karte über einen Kartenleser am PC anschließen oder ein Kartenlesegerät im Taschenformat für unterwegs benutzen. Auf solchen Lesegeräten können Sie die Fotos und Videos bei Bedarf auch löschen, bearbeiten oder diese auf eine zweite SD-Karte umspielen.

Wie tarnt man eine Wildkamera?

Wildkameras sollten grundsätzlich an Orten installiert werden, an denen keine beweglichen Objekte vorkommen, die den Sensor ungewollt beziehungsweise versehentlich auslösen können. Damit sind vor allem Sträucher und Gebüsche gemeint, sowie bewegliche Äste von Bäumen. Besonders gut für die Tarnung einer Wildkamera eignet sich die Anbringung in einem Nistkasten, der zu einer Kamerabox umfunktioniert wurde. Vor allem für die Aufnahme von Vögeln ist diese Art der Montage natürlich besonders praktisch. Es kann viele Vorteile haben, wenn die Wildkamera sicher getarnt wird, denn so läuft der Jäger natürlich nicht Gefahr, dass ihm sein Gerät gestohlen wird. Der Kreativität beim tarnen der Kamera sind natürlich keinerlei Grenzen gesetzt, sodass sie mit Ästen, Moos, Blättern oder sonstigem verdeckt werden kann. Es muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Blitzlichter sowie die Frontlinse nicht verdeckt wird.

Zudem ist es wichtig, die Wildkamera auch zu tarnen, wenn sie im Inneren einer Jagdhütte aufgestellt wird, denn nur so kann auch hier ein Diebstahl verhindert werden. Platzieren Sie dafür die Kamera an einem Ort, der die gleiche Hintergrundfarbe wie das Gerät selbst besitzt. So verschwimmen die Konturen der Fotofalle und sie kann vor allem von Menschen deutlich schlechter wahrgenommen werden. Zudem können Se die Kamera mit möglichst vielen Alltagsgegenständen verschleiern oder sie darin sogar verstecken. Hierfür bieten sich beispielsweise Kartons, Bücher, Blumentöpfe oder ähnliche Gegenstände an. Dabei schneiden Sie einfach ein Loch in den Gegenstand, damit die Linse und die LEDs nicht verdeckt werden und freie Sicht haben. Auch die Platzierung in Holzwänden oder Schränken bietet sich selbstverständlich an.

Wildkamera vor Diebstahl schützen

Wildkameras werden in der Regel möglichst unbeobachtet im Wald platziert, was zwangsläufig auch Langfinger auf den Plan rufen kann. Um eine Wildkamera diebstahlsicher zu platzieren, ist es wichtig, das Gerät zunächst abseits von Plätzen und Menschen zu positionieren, die in der Regel von Menschen genutzt werden. Die meisten Gehäuse von Wildkameras sind mit einem Tarnmuster versehen und/oder werden in einem grünen Farbton geliefert, sodass sie sich gut in die natürliche Umgebung einfügen können.

Allerdings sollten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, um die Wildkamera möglichst effektiv vor Diebstahl zu schützen.
So sind im Handel spezielle Metallschutzgehäuse erhältlich, die aus stabilem Stahlblech bestehen und eine feste Installation möglich machen. Das Gehäuse verfügt dafür über Bohrlöcher an der Rückseite, welche eine Verschraubung an der Hauswand oder an einem anderen festen Gegenstand ermöglichen. Zusätzlich kann das Metallschutzgehäuse bei Bedarf mit einem Drahtseil sowie einem Sicherheitsschloss gesichert werden.

Soll die Kamera innerhalb der Jagdhütte angebracht werden, sollten Sie diese so ausrichten, dass sie die Fenster oder die Tür erfassen kann. Damit stellen Sie sicher, dass nur Sie oder eben ein möglicher Einbrecher die Hütte betreten haben kann. Vor allem in Bezug auf den Datenschutz hat dies Vorteile, denn würde die Kamera außerhalb der Hütte platziert werden, kann jederzeit ein Jogger oder Spaziergänger vor die Linde geraten.

Wildkamera: gesetzliche Regelungen beachten

Bet der Benutzung einer Wildkamera ist die rechtliche Situation durch den Datenschutz etwas komplex. Aus jagdlicher Sicht werden die Geräte für das Fotografieren von Wild genutzt. In den meisten Fällen sind die Kameras gut getarnt, damit sie so vor diebischen Blicken sicher sind. Natürlich unterliegt zwar das Wild keinen datenschutzrechtlichen Richtlinien, es kann jedoch vorkommen, dass sich Reiter, Spaziergänger oder Jogger im Wald aufhalten.

Auch wenn die meisten Kameras fernab von Waldwegen platziert werden, kann es passieren, dass Menschen unwissentlich aufgezeichnet werden. Wurde hier kein schriftliches Einverständnis für eine Aufnahme erteilt, sieht die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) hier ein großes Problem. Konkret bedeutet das, dass ein Gesetzesverstoß vorliegt, wenn Fotos von Menschen veröffentlicht werden, die keine Einwilligung für die Aufnahmen erteilt haben.

Im Hinblick auf die Verwendung von Wildkameras gibt es leider keine eindeutige Rechtssicherheit. Zwar existiert eine bundesrechtliche Regelung, die im Bundesdatenschutzgesetz, v.a. §§ 6b und 28 BDSG ausgeschrieben ist, diese ist jedoch nur wenig zielführend, weil sie zu weitläufig verfasst ist. Zudem wird sie von den Landesdatenschutzbeauftragten unterschiedlich ausgelegt und von jagdrechtlichen Betretungsverboten überdeckt.

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