Fernglas Test 2021 – Die besten Ferngläser im Test

Wir präsentieren Ihnen hier unseren großen Fernglas Test. Sie finden bei uns ausführliche Testberichte zu Ferngläsern bekannter Hersteller sowie ausführliche Informationen zum Thema Fernglas.

Mit diesen Informationen möchten wir Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen, damit Sie das beste Fernglas für Ihre Zwecke finden.

Unsere Fernglas Empfehlungen

Je nach Anwendungsbereich werden unterschiedliche Produkte empfohlen. Hier finden Sie zu den wichtigsten Anwendungsbereichen unsere Empfehlungen.

Welches Fernglas für Brillenträger

Heutzutage haben fast alle Ferngläser Brillenträgerokulare. Die meisten haben Augenmuscheln, die man rein oder raus drehen kann. Trägt man keine Brille, werden diese raus gedreht bis zum richtigen Augenabstand. Trägt man eine Brille, werden diese hineingedreht, bis man mit der Brille das gesamte Sehfeld sieht. Es gibt auch Gummi Augenmuscheln, die sich für Brillenträger einstülpen lassen.

Welches Fernglas für Kinder

Es ist schön, wenn die Kinder mit zur Jagd gehen oder sich für andere Outdoor Aktivitäten begeistern. Da Kinder sehr neugierig  sind und das Wild oder das Objekt auch gerne sehen möchten, sollte man ein zweit Glas zur Stelle haben.  Allerdings sind die Gläser der Eltern oft zu groß und zu schwer. Ein guter Kompromiss ist es zum Beispiel, ein Fernglas von ZEISS oder Swarovski in der Einsteiger Klasse zu wählen. Diese haben Vergrößerungen wie 10×32 oder 8×25. Diese Ferngläser sind sehr kompakt und leicht. Haben aber trotzdem eine gute Vergütung und können für die Pirsch oder für eine Fahrt durch das Revier sehr gut genutzt werden.
Man kann aber auch ein günstiges Fernglas wie der Firma Bushnell aus Amerika nutzen.

ZEISS Fernglas Terra ED Compact 10x32 Black/Grey
  • Impressive images
  • Smooth exact focusing
  • Lightweight and compact
  • Das Terra Ed-Ferngläser sind wasserdicht stickstoffgefüllt und gebaut um jegliche Art von Wettermutter zu handhaben Mutter wirft auf Ihre Weise

Das ZEISS Terra ED 10×32 ist ideal als Kinder- und Zweitfernglas. Trotz der kleinen Austrittspupille ist es ein sehr guter Begleiter im Revier. Auch Kinder freuen sich über das kleine Fernglas, welches leicht und klein ist.

DDoptics Fernglas Ultralight 8x34
  • Vergrößerung: 8X
  • Objektivdurchmesser: 34mm
  • Blickfeld bei 1000m: 124m
  • Gewicht: 422g
  • Linsen Vergütung: FMC H5

Auch DDoptics hat mit dem Ultralight 8×34 eine günstige Alternative. Dieses Fernglas überzeugt mit seiner Bildschärfe in diesem Preissegment. Es lässt sich dazu auch noch gut bedienen.

Welches Fernglas zum Wandern

Wählt man ein Fernglas zum Wandern und zur Naturbeobachtung, sollte es leicht und kompakt sein. Auch die optische Leistung spielt eine Rolle, denn dem Sehvergnügen in der Natur sollte nichts im Wege stehen. Ein Fernglas mit den Kennzahlen 8×30 oder 10×32 ist hier ideal. Da hauptsächlich am Tage gewandert wird, benötigt man keinen größeren Objektivdurchmesser. Die ZEISS Terra Pocket Serien eignen sich sehr gut für diese Zwecke.

ZEISS Fernglas Terra ED Pocket 8x25
  • hohe Sehkomfort
  • maximalen Überblick
  • sichtbare Objekte
  • kompakt, leicht und robust
  • komfortable, schnelle Fokussierung

Welches Fernglas zur Vogelbeobachtung

Zur Vogelbeobachtung eignen sich viele Ferngläser, hauptsächlich haben sich auch hier Ferngläser im Taschenformat durchgesetzt. Die Pocket Serie von ZEISS und Swarovski sind zur Vogelbeobachtung sehr gut.

Angebot
STEINER Fernglas SkyHawk 4.0 10x42 - Deutsche Qualitätsoptik, scharfe 3D-Seherlebnisse, robust, perfekt für Natur,- Tier- und Vogelbeobachtungen
  • OPTISCHE SPITZENLEISTUNG - Die 10-fache Vergrößerung und das lichtstarke Objektiv sorgen für helle und detailreiche Bilder, auch aus großer Entfernung
  • BEQUEMES FOKUSSIEREN - Die einfache Voreinstellung der Beobachtungsentfernung (Distance-Control-System) garantiert ein schnelles und scharfes Erkennen von Tieren und Vögeln
  • BEOBACHTUNGSKOMFORT - Durch leichtes ergonomisches Design mit griffigen Bedienelementen und komfortablen Drehaugenmuscheln ist das Fernglas ideal für Natur-Beobachtungen jeder Art
  • HERAUSRAGENDE QUALITÄT - Langlebiges Gehäuse, Funktionalität im Temperaturbereich von -20 °C bis +70 °C, wasserdicht bis 3 m, robust, Beschlagfrei dank Stickstoff-Füllung, 10 Jahre Garantie
  • HOCHWERTIGES ZUBEHÖR - Tasche, Neoprentragegurt, Objektivschutzklappen, Regenschutzdeckel, Putztuch

Die Steiner Skyhawk Serie bietet günstige Ferngläser zur Vogelbeobachtung.

Welches Fernglas zum Sterne beobachten

Generell kann man mit jedem Fernglas die Sterne beobachten, um allerdings richtig etwas zu sehen, werden in diesem Bereich eher Spektive verwendet. Spektive sind meistens mit Prismen Systemen ausgestattet und haben ein großes Objektiv mit hoher Vergrößerung.

Welches Fernglas für Safari

Für die Safari Ferngläser gelten prinzipiell die gleichen Voraussetzungen, wie bei den Ferngläser zum Wander. Klein, leicht und eine gute Vergütung sollten diese haben. Was aber noch dazu kommt, ist eine hohe Robustheit, da es in z.B. in Afrika sehr heiß und sandig ist.

Welches Fernglas zum Segeln

In der Schifffahrt gibt es meist kompakte Ferngläser mit Porro Prismen System mit den Vergrößerungen 7×50 oder 7×49. Diese sind oft noch mit einem Kompass versehen.

Wichtig bei den Ferngläsern, die man mit zum Segeln oder mit auf eine Kreuzfahrt nimmt, ist, dass diese jeder Witterung trotzen.
Die Ferngläser müssen hoch vergütet gegen beschlagen von außen sein und sie müssen mit Stickstoff oder anderen Edelgasen gefüllt sein, um ein Beschlagen von innen zu verhindern.
Ein Fernglas, das man mit auf eine Kreuzfahrt nimmt, sollte nicht allzu schwer sein, damit man es auch auf längeren Landgängen und zum Wandern benutzen kann. Für solche Landgänge eignen sich auch schmale, gut ausbalancierte Dachkant Prismen Ferngläser in den Größen 8×42 oder 10×42.

Welches Fernglas für die Jagd

Für die Jagd haben sich hauptsächlich Ferngläser mit den Vergrößerungen 8×42, 8×56 oder 10×50 durchgesetzt. Wenn diese noch dementsprechend hoch vergütet sind, ist man für jede Art der Jagd gerüstet.

Gerade bei der Jagd sollte man auf eine hohe Vergütung achten, da ansonsten nicht richtig angesprochen werden kann. Wenn z.B. ein Rehbock auf 100 m und darüber steht, möchte man sehen, welche Trophäe dieser trägt. Dies geht nur mit einer entsprechenden Tiefenschärfe im Bild.
Bei günstigen Gläsern erkennt man oft gerade nur, dass es ein Bock ist.

Die Vergütung des Fernglases ergibt sich aus der Glasqualität, dem Schliff der Gläser und einer aufgedampften Mineralschicht. Die Mineralschicht verhindert eine Reflektion des Lichtes.
Am Tage sieht man schnell den Unterschied zwischen der optischen Leistung von Ferngläsern.
Ist die Qualität des Glases hoch, bildet es die Farben der beobachteten Fläche genau wieder und ist scharf bis in den Randbereich. Diese hochwertigen Ferngläser werden vor allem von den Marken ZEISS, Swarovski und Leica gefertigt. Wobei diese auch günstigerer Ferngläser in der Einsteiger- und Mittelklasse herstellen.

Das ZEISS Victory 8×54 ist sehr gut verarbeitet. Es spielt im Bereich der High End Ferngläser für die Jagd eine wichtige Rolle. Der Lichtdurchlassgrad ist sehr hoch. Trotz des etwas kleineren Objektives ist es sehr lichtstark, es spart dabei etwas an Gewicht und ist sehr ausbalanciert, damit man es auch für längere Zeit gut in den Händen hält.

Fernglas für Jagdeinsteiger / Jagd Fernglas für  Jungjäger

Da man als Jungjäger meist viel Equipment neu kaufen muss und oft das Budget begrenzt ist, gibt es ein paar sehr gute Alternativen. Als Jungjäger sollte man ein Fernglas mit den Größen von 8×56 wählen, somit ist man erstmals sehr flexibel aufgestellt.

Allround Fernglas Jagd

Es gibt klassische Ferngläser für die Jagd wie ein 8×56 oder ein 8×42. Dies sind beliebte Vergrößerungen für Jagdferngläser. Das liegt daran, dass das 8×56 sehr lichtstark ist und das 8×42 sehr kompakt und leicht.
Gerade zum Pirschen nimmt man ein kleines Fernglas mit einer hohen Vergrößerung. Das  liegt daran, dass diese kleinere Objektive haben und somit leichter sind und besser zu tragen. Bei diesen Pirschferngläsern ist es nicht so wichtig, dass sie in der Dämmerung oder nachts viel Licht durchlassen können, da die Pirsch in der Regel tagsüber erfolgt.
Gerade am Tage ist es wichtig, bei der Pirsch eine sehr hohe Vergütung der Linsen zu haben, damit auch auf weite Distanz das Bild sehr korrekt wiedergegeben wird und man mit seinem Jagdfernglas gut ansprechen kann.

Das typischste Allround Fernglas für die Jagd hat die Größe 8×56. Das rührt daher, dass man bei dieser Vergrößerung von 8x und dem Objektivdurchmesser von 56 mm eine Austrittspupille von 7 mm hat.
Die Pupille des menschlichen Auges öffnet sich um max. 7 mm. Somit kann ein Optimum an Licht und Bild eingesammelt werden.
Danach kommt es darauf an, wie das Fernglas vergütet ist. Im zunehmenden Alter nimmt die Leistungsfähigkeit des Auges ab und die Pupille kann sich nicht mehr so weit öffnen. Allerdings kann das 8×56  Glas auch hier seine Vorteile ausspielen. Ist die Austrittspupille größer als die menschliche Pupille, nimmt man das Bild ruhiger war.

Getestete Ferngläser: aktuelle Testberichte

Unsere Fernglas Testberichte entstehen in Zusammenarbeit mit livingactive.de. Gerne nehmen wir auch Vorschläge zu Testberichten an. Wenn Sie also einen Test zu einem speziellen Fernglas wünschen, dann schreiben Sie uns einfach über die Kommentarfunktion ganz unten.

Testberichte

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Kaufberatung: Fernglas

Was macht ein gutes Fernglas aus?

Ein gutes Fernglas wird in allererster Linie von der Qualität des verwendeten Glases für die Linsen und Prismen und dessen Vergütung bestimmt. Die optische Leistung spiegelt sich hierin wieder. Wenn die Linsen und Prismen sehr hochwertig verarbeitet sind, wird bei vielen Herstellern Lichtdurchlassgrade erreicht von weit über 90%. Des Weiteren ist es die Haptik z.B. hochwertige Gummierungen, die dafür sorgen, dass das Fernglas bei Wind und Wetter gut in der Hand liegt. Die Verstellungen, wie Mitteltrieb und Einzelokularausgleich sollen sehr flüssig und einfach zu bedienen sein. Dann spielt noch die Ausgewogenheit der Gewichtsverteilung eines Fernglases eine große Rolle, denn gerade bei der Jagd oder der Vogelbeobachtung hat man dies oft über längere Zeit vor den Augen.

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ZU DEN FERNGLÄSERN

Wissenswertes & häufige Fragen über Ferngläser

Wie ist ein Fernglas aufgebaut?

Über eine oder mehrere Brücken sind vom Prinzip her zwei Fernrohre miteinander verbunden. Diese sind parallel zueinander aufgebaut.

Das Fernglas besteht aus Objektivlinsen (Objektiv, die auf das Objekt gewandte Seite) und aus Okularlinsen (die den Augen zugewandte Seite). Das Prisma, Porro oder Dachkant befindet sich zwischen Okular und Objektiv.

Umfasst werden diese von einem Gehäuse. Bei wertigen Ferngläsern ist das Gehäuse mit Stickstoff oder Edelgasen gefüllt, um ein beschlagen der Linsen und des Prismas von innen zu verhindern.

Wie funktioniert ein Fernglas?

Über die Objektivlinsen wird Licht aufgenommen und gebündelt, das Bild, das daraus entsteht, steht auf dem Kopf und durchläuft das jeweilige Prisma. Durch das Prisma wird das Bild wieder gedreht und wird von den Okularlinsen vergrößert.

Über den Mitteltrieb kann das Bild scharf gestellt werden. Hierbei werden die Linsen in den passenden Abstand verschoben, um das Bild scharf zu sehen.

Was bedeuten die Zahlen bei Fernglas

Stehen auf einen Fernglas zum Beispiel die Zahlen 8×56, so bedeutet es, dass das Fernglas 8 fach vergößert, mit einem Objektivdurchmesser von 56 mm. Als erste Zahl steht immer die Vergrößerung, die 2. Zahl bezieht sich auf den Durchmesser der Objektivlinse.
Auf älteren Ferngläsern steht manchmal auch die Größe des Sehfeldes. Z.b. 124 Sehfeld. Dies bedeutet, dass man in 1000 m Entfernung einen Bildausschnitt in der Breite von 124m betrachtet werden kann.

Wie vergrößert ein Fernglas

Das Bild, welches über die Objektivlinsen einfällt, wird vom Prisma gedreht und von den Okularlinsen (wie eine Lupe) vergrößert.

Als Vergrößerungen für die Jagd haben sich 10x oder 8x am meisten etabliert. Das liegt daran, dass man eine Vergrößerung damit hat, welche sich mit entsprechend großem Objektivdurchmesser gut handhaben lässt. Wird eine Vergrößerung über 10x gewählt, wird das Bild sehr unruhig. Ist die Vergrößerung kleiner als 8x, sind die Objekte oft zu klein, um genau anzusprechen.

Bei Wandern oder bei der Vogelbeobachtung haben sich ebenfalls Vergrößerungen von 8x oder 10x durchgsetzt, allerdings werden hier oft kleinere Objektive eingesetzt.

Was bedeutet 10×50

10×50 bei Ferngläsern bedeutet, dass die Vergrößerung 10x ist bei einem Objektivdurchmesser von 50mm.

Als erste Zahl steht immer die Vergrößerung, die 2. Zahl bezieht sich auf den Durchmesser der Objektivlinse.

Was bedeutet 8×30

8×30 bei Ferngläsern bedeutet, dass die Vergrößerung 8x ist bei einem Objektivdurchmesser von 30mm.

Als erste Zahl steht immer die Vergrößerung, die 2. Zahl bezieht sich auf den Durchmesser der Objektivlinse.

Welche Fernglas Größen gibt es

Es gibt sehr viele verschieden Größen von Ferngläsern. Die meisten Ferngläser haben Vergrößerungen von 7x, 8x, 8,5x, 10x, und 12x. Zu den Exoten kann man zum Beispiel Ferngläser mit einer 15x Vergrößerung zählen.
Als Objektivdurchmesser haben sich zum Beispiel 25 mm, 30 mm, 32 mm, 33 mm, 34 mm, 40 mm, 42 mm, 50 mm, 54 mm, 56 mm durchgesetzt.

Die meisten Zielfernrohre, die verwendet werden, haben die Vergrößerungen 8×42 oder 8×56

Fernglas: Welche Auflösung?

Bei einem Fernglas spricht man nicht von der Auflösung sondern von der farblichen Bildwiedergabe und der Tiefenschärfe. Je höher die Vergütung ist, umso besser wird das Bild wiedergegeben und man erkennt auch auf weite Distanzen kleinere Details.

Welche Fernglas Arten gibt es

Es gibt heutzutage 2 Bauformen von Ferngläsern, es sind Dachkant und Porro Prismen Gläser. Die Dachkantprismen Gläser haben eine längliche Bauform und werden am meisten verwendet. Porroprismen Gläser haben eine gedrungene Bauform und sind etwas aus der Mode gekommen. Das liegt daran, dass die Bauform der Porroferngläser sehr in die breite gezogen wird.

Fernglas mit Enfernungsmesser

Immer mehr setzen gerade die größeren Hersteller auf Ferngläser mit Entfernungsmesser. So gibt es diese von den Marken: Swarovski, ZEISS, Leica, KAHLES, Sig Sauer usw.
Sie haben den Vorteil, dass nicht zwei Geräte mitgeschleppt werden müssen, also Entfernungsmesser und Fernglas. Des Weiteren kann man sehr schnell und präzise ansprechen und gleichzeitig die Entfernung messen. Es gibt Ferngläser von Leica und Swarovski, die nicht nur die Entfernung messen, sondern auch weitere ballistische Daten zur Verfügung stellen, um die Schussabgabe besser berechnen zu können.

Fernglas Dämmerung

In der Dämmerung zeigen die hochwertigen ZEISS, Swarovski oder Leica Ferngläser ihr können. Aber auch die Minox und Steiner Ferngläser haben hierfür einen sehr hohen Lichtdurchlass. Es ist wichtig und auch die Verpflichtung jedes Jägers, auf der Jagd sauber anzusprechen, um danach zu Schuss zu kommen. In dem Mittelpreissegment haben sich auch Ferngläser von DDoptics durchgesetzt.
Gerade in der Dämmerung, im sogenannten „letzten Büchsenlicht“ ist es wichtig, ein hochvergütetes Fernglas zu nutzen.

Bei der Vogelbeobachtung kommt es ebenfalls auf die Farbwiedergabe und die Schärfe an. Wenn das Fernglas Fehlfarben, gerade auf felsigen Vogelnistplätzen, aufweist ist dies schlecht und stört bei der Vogelbeobachtung.

Fernglas Dämmerungszahl

Die Dämmerungszahl, die sich sich aus Vergrößerung und Objektivdurchmesser ergibt, Dämmerungszahl Formelist ein berechenbarer Wert, der nichts über die tatsächliche Leistung des Fernglases aussagt. Nimmt man z.B. ein Swarovskifernglas 8×56 und ein Noname Ferngals 8×56 so ist bei beiden der Wert der Dämmerungszahl, ca. 21,2, gleich. Da das Noname aus dem Supermarkt aber keine Vergütung aufweist, wird man mit diesem Glas in der Dämmerung  nichts erkennen können.

Fernglas mit Nachtsicht

Schon seit Jahrzehnten gibt es Ferngläser mit Röhrennachtsicht Technik. Hier gibt es sehr hochwertige Ferngläser z.B. von der Firma Jahnke. Diese sehr gut vergüteten Binokulare können benutzt werden, um nachts exakt anzusprechen, da das Sehen mit beiden Augen ermöglicht wird.  Sie haben aber den Nachteil, dass ein IR Aufheller benötigt wird und dass das Schussauge überblendet ist.

Wärmebild Fernglas

Was sich immer mehr durchsetzt und immer mehr an Bedeutung erlangt, sind Wärmebild Ferngläser (binokulare) und Wärmebild Monokulare. Das liegt daran, dass diese komplexe Technik immer erschwinglicher wird. So bieten die Firmen Liemke und Pulsar schon sehr gute und brauchbare Geräte ab ca 1000,-€ an. Dies war vor wenigen Jahren noch unvorstellbar.
Ein Wärmebildfernglas, durch das man mit beiden Augen schauen kann, hat wieder den Vorteil, dass man ein besseres räumliches Sehen hat und somit die Objekte besser wahrgenommen werden können. Allerdings haben sich auf der Jagd hauptsächlich Monokulare durchgesetzt, da diese in der Regel günstiger und leichter sind. Des Weiteren benutzt man diese mit dem Auge, mit dem man nicht schießt. Somit ist das Schussauge nicht überblendet.

Wie weit kann man mit einem Fernglas sehen

Das Sehen mit dem Fernglas wird generell nur von einem Hindernis begrenzt also dem Horizont oder durch Hindernisse wie Berge und Bäume. Theoretisch ist die gedachte Sehlinie unendlich weit.

Die Vergrößerung ist entscheidend, wie gut erkennbar und wie groß die Objekte vergrößert werden

Wie funktioniert der Autofokus bei einem Fernglas

Zum Beispiel die Steiner Ferngläser der Nighthunter Serie besitzen einen „Sports-Auto-Focus“. Hierbei erfolgt die Schärfeneinstellung über die Dioptrienverstellung an beiden Okularen.

Wie stellt man ein Fernglas richtig ein

Wenn das Fernglas über einen Einzelokularausgleich verfügt, der auf das linke Auge wirkt, kneift man, um das Fernglas auf die richtige Fokussierung und Dioptrien einzustellen, zunächst das linke Auge zu. Man wählt ein Objekt in mittlerer Entfernung von etwa 100 m und fokussiert, bis das Bild für das rechte Auge optimal scharf ist. Danach öffnet man das Linke Auge und kneift das Rechte zu. Mit dem Einzelokularausgleich kann nun das linke Auge scharf gestellt werden.
Wenn nun nachkorrigiert werden muss, wenn zwischen der Beobachtung im Nahbereich und in sehr großer Entfernung gewechselt wird, wird dies nun nur noch über den Mitteltrieb gemacht.

Wie Fernglas reinigen

Die Linsen des Fernglases sind mit einer Mineralschicht bedampft, die durch Staub oder Sandkörnchen beschädigt werden kann. Man sollte also zuerst die Linsen mit Luftdruck oder einem Pinsel vorsichtig reinigen. Wenn die groben Partikel entfernt sind, wird  danach mit einem Brillenputztuch und einem Flüssig Optik Reiniger die Linsen gesäubert. Viele Hersteller von Ferngläsern bieten zu ihren Gläsern die passenden Reinigungsutensilien an.

Wo kann man ein Fernglas reparieren?

Ein Fernglas kann über den Fachhändler direkt zum Hersteller gesendet werden. Ist es kein Garantiefall, kann man sich in der Regel einen Kostenvoranschlag erstellen lassen.

 

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2 Gedanken zu „Fernglas Test 2021 – Die besten Ferngläser im Test“

  1. Hallo Herr Wagner,
    haben Sie schon Erfahrungen mit den Zielfernrohren des belgischen Herstellers Kite sammeln können. Ich selbst besitze seit Frühjahr 2020 ein Kite K6 2-12×50, welches von der optischen Leistung her wirklich sehr gut ist. Wegen des zu kräftigen und überstrahlenden Leuchpunktes, auch schon in der untersten Beleuchtungstufe, ist das ZF jedoch für den Nachtansitz kaum einsetzbar. Bei einem Listenpreis von weit über 1.000 EUR, hätte ich mit derartigen Problemen nicht gerechnet.

    Antworten
    • Hallo,
      ja Erfahrungen konnte ich schon viele sammeln. Ich verwende ein 42er Kite Glas. Bei diesem ist mir ein solcher Fehler noch nicht aufgefallen. Allerdings verwende ich dieses, in der Regel nicht, zum Nachtansitz.
      Da Sie ja Garantie auf das ZF haben, können Sie dieses auch einsenden, um es überprüfen zu lassen.

      Antworten

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