Leuchtpunktvisier, Rotpunktvisier & Reflexvisier im Test

Benjamin Wagner

In Kooperation mit LivingActive präsentieren wir Ihnen hier unseren großen Leuchtpunktvisier Test. Sie finden bei uns ausführliche Testberichte zu Leuchtpunktvisieren bekannter Hersteller sowie ausführliche Informationen zum Thema Leuchtpunktvisiere.

Mit diesen Informationen möchten wir Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen, damit Sie das beste Leuchtpunkvisier für Ihre Zwecke finden.

Unsere Leuchtpunktvisier | Rotpunktvisier | Reflexvisier Empfehlungen

Welches Leuchtpunkvisier für die Jagd

Bei der Jagd setzt man schon seit langem Zielfernrohre mit einem Leuchtpunkt ein.
Eine jüngere Erfindung, die aus dem militärischen Bereich kommt, sind sogenannte Leuchtpunkt- oder auch Reflexvisiere, Holosights oder auch Reddots genannt. Diese haben zumindest im jagdlichen Bereich bis auf wenige Ausnahmen keine Vergrößerung.  Diese Visiere werden vom Grundsatz her verwendet, um Kimme und Korn zu ersetzen. Der Vorteil hierbei ist, dass das Auge das Ziel und den Leuchtpunkt in einer Ebene wahrnimmt, um so das Zielen zu vereinfachen. Ein weiterer Vorteil bei diesen Visieren ist, dass diese meist Parallaxefrei sind und man auf kurze bis mittlere Distanz mit beiden Augen offen das gesamte Sehfeld überblicken kann und intuitiv das Ziel erfasst.

Der führende Hersteller in dieser Branche ist der schwedische Hersteller Aimpoint. Der Name Aimpoint (Zielpunkt) hat sich schon fast als gängiges Pseudonym für sämtliche Arten dieser Visierhilfen durchgesetzt.

Bei der Jagd werden sogenannte Reflexvisiere in unterschiedlichen Ausführungen verwendet. Hierbei gibt es geschlossene und offene Bauweisen dieser Geräte.
Bei der Nachsuche beispielsweise eignen sich eher geschlossene Leuchtpunktvisiere, um dem harten jagdlichen Alltag stand zu halten. Dies sind Geräte wie das Aimpoint Micro H1 und H2 oder das Minox RV1.

AIMPOINT MICRO H1 2 MOA
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AIMPOINT MICRO H2 2MOA
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MINOX RV1 REFLEXVISIER
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Wichtig bei der Jagd ist, dass diese Zielhilfen einen möglichst kleinen Leucht- bzw. Rotpunkt aufweisen. Dies ist in den meisten Fällen eine Größe von 2 MOA. Ein größerer Leuchtpunkt wird zwar einfacher vom Auge erfasst, deckt aber oft zuviel vom Ziel ab.

Bei normalen Jagdarten, bei denen man einen Schuss auf weitere Distanzen abgibt, werden diese Leuchtpunktzielgeräte eher nicht verwendet, da diese in  der Regel keine Vergrößerung aufweisen. Es gibt allerdings gerade im sportlichen Bereich auch welche, die Vergrößerungen haben oder man eine Zusatzvergrößerung einen sogenannten Magnifier montieren kann.

Welches Leuchtpunktvisier für die Drückjagd

Grundsätzlich sollte man bei einem Leuchtpunktvisier für die Drückjagd darauf achten, dass dieses sehr gut verarbeitet ist und äußeren Witterungsbedingungen standhält. So werden geschlossenen Visiere wie das Aimpoint Micro H2 mit Flip up Cover für Okular- und Objektivlinse ausgeliefert. Bei einem offenen Visier hat man schnell das Problem, dass beispielsweise Regentropfen den Durchblick erschweren oder gar verhindern. Einige Reflexvisiere wie das Docter Sight III (heute Noblex Sight III) oder dem Kite K1 mit Browning Montage werden mit Gummischutz geliefert, um dieses Problem zu verhindern. Des Weiteren sollte es über große und funktionale Bedienungsknöpfe oder Einstellräder verfügen, um die Leuchtintensität auch mit Handschuhe zu regulieren.

DOCTER SIGHT III
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KITE K1 BROWNING MOUNT LEUCHTPUNKTVISIER
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Bei der Wahl eines Leuchtpunkt Visieres kommt es auch etwas auf die Waffe und deren Montage an. Am einfachsten werden heutzutage diese kleinen Visiere direkt auf eine Picatinnyschiene montiert. Diese werden auch oft schon günstig mit Montageteilen wie bei dem Holosun HS403B oder dem Geco Red dot 1×20 Gen II angeboten. Auch offenen Leuchtpunktvisiere eignen sich sehr gut, da diese in der Regel noch etwas weniger von dem Sehfeld verdecken.

HOLOSUN HS403B ROTPUNKTVISIER
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GECO RED DOT 1X20 GEN II LEUCHTPUNKTVISIER
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Bei Waffen, die eine Schwenkmontage haben oder man nach der Montagenbauform das System überbrücken muss, eignen sich Visiere wie das Aimpoint H34S oder das 9000Sc. Diese können mit Ringen auf die vorhandene Montage montiert werden.

AIMPOINT H34S 2 MOA
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AIMPOINT 9000SC 2 MOA
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Es gibt Rotpunktvisiere, die direkt eine Montage von führenden Waffenherstellern verbaut haben. So gibt es das Aimpoint Micro H2 direkt mit Blaser Sattelmontage oder mit Sauer 404 Montage.
Das innovativste Leuchtpunktvisier baut die Firma Kite mit dem Kite K1, welches bei der Browning BAR oder Maral auf dem Lauf montiert werden kann. Dabei kann darüber auch ein Ansitzglas montiert werden. So ist man in jeder Situation höchst flexibel.

Welches Rotpunktvisier für Sportschützen

Bei Sportschützen finden die meisten Rotpunktvisiere Verwendung auf Schrotflinten, auf AR 10 und AR 15 Plattformen und bei Kurzwaffen. Es gibt diese in unterschiedlichen Bauformen und Varianten.
Beim Fallplattenschießen oder verschiedenen IPSC Disziplinen werden gerne auch Kreispunktvisiere genutzt. So kann man in diesem Kreis das Ziel z.B. die Fallplatte sehr schnell im Kreis erfassen und beschießen. Die Kreispunktvisiere eigenen sich also gerade für sehr schnelle Disziplinen. Von der Firma Holosun gibt es Visiere , die man vom einfache Leuchtpunkt zum Kreispunkt Visier umschalten kann wie beispielsweise das Holosun HS515-M.

HOLOSUN HS515C-M KREISPUNKTVISIER
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Welches Leuchtpunktvisier für Büchsen

Für sportliche Büchsen eignet sich beispielsweise das Sig Sauer Romeo4H, dessen Absehen auch in verschiedenen Modi vom Punkt bis zum ballistischen Kreis umgestellt werden kann. Auch das Vortex Spitfire, dessen Absehen auf Grün und Rot eingestellt werden kann, ist sehr beliebt. Aus dem militärischen Bereich bekannt sind die Eotech Holografische Visiere.

SIG SAUER ROMEO4H ROTPUNKTVISIER 1X20MM
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VORTEX SPITFIRE AR PRISMENVISIER
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Viele dieser Visiere kommen schon mit der Möglichkeit, in verschieden Bauhöhen auf Picatinnyschienen montiert zu werden. So muss man bei einem AR 15 einen Spacer also eine Erhöhung verwenden und diese werden bei vielen sportlichen Varianten schon mitgeliefert. Eines der besten und beliebtesten Varianten kann man hier das Aimpoint PRO nennen. Diese Partrol Rifle Optik wurde für Behörden entwickelt und kann durch eine Schraube, die Feder gelagert ist, immer mit dem gleichen Drehmoment angezogen werden. Dies ermöglicht eine sehr wiederholgenaue und einfache Montage auf der Schiene.

Bei jagdlichen Büchsen kann man wegen der Senkung des Schaftes gegenüber dem System eine niedrigere Montage wählen, somit benötigt man in den meisten Fällen keine Erhöhung.
Sehr gute offene Rotpunktvisiere sind hierbei das Kahles RD oder auch ein Docter Sight III (heute Noblex). Das Noblex Sight III hat einen 3 MOA großen Leuchtpunkt. Dieser deckt zwar etwas mehr ab, kann aber sehr gut vom Auge erfasst werden.

KAHLES HELIA RD ROTPUNKTVISIER
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DOCTER SIGHT III
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Da die ehemalige Firma Docter (heute Noblex) in diesem Spektrum der  Reflexvisiere sehr innovativ war und ist und diese maßgeblich an den Erfindungen teilgenommen haben, haben viele heutige Rotpunktvisierungen die Abmasse dieser Docter Reddot´s. Dies ist für den Anwender sehr gut, da man sehr viele Montagemöglichkeiten bekommt. Von Suhler Einhakmontage bis hin zu modernen Picatinny Adaptern.

Welches Leuchtpunktvisier für Flinten

Besonders in Flinten-Disziplinen haben sich Kreispunkt Visiere durchgesetzt, aber auch einfache Rotpunktvisiere. Diese können entweder auf der Laufschienen oder auch wieder auf Picatinnyschienen montiert werden.
Speziell zum jagdlich/sportlichen Tontaubenschießen gibt es von Aimpoint das MicroS-1. Dieses kann an jeder Stelle einer ventilierten Laufschiene angebracht werden. Dieses hat allerdings wieder den Nachteil, dass es mit 6 MOA sehr viel vom Ziel abdeckt.
Generell können fast alle Reflexvisiere mit einer Montage auf Schrotflinten montiert werden.

Welches Leuchtpunktvisier für Pistolen

Um auf Halbautomatischen Kurzwaffen verwendet zu werden, sollte das Reflexvisier auch dazu ausgelegt sein. Das bedeutet, dass das Visier so gebaut sein muss, dass es massiven Prallkräften standhalten soll und beispielsweise die Elektronik im Inneren noch einmal verklebt sein sollte.
Extra für Kurzwaffen entwickelt ist beispielsweise das Aimpoint Acro C-1 und das Acro P-1. Dieses Visier kann direkt mit Adapterplatten für eine jeweilige Pistolenvariante mit entsprechender Optikplatte bestellt werden.

AIMPOINT ACRO C-1 LEUCHTPUNKTVISIER
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AIMPOINT ACRO P-1 LEUCHTPUNKTVISIER
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Eines der beliebtesten Leuchtpunktvisiere für Pistolen und Revolver ist das Burris Fastfire III, dieses kann extra mit einem 8MOA großen Leuchtpunkt bestellt werden. Dieser große Punkt wird vom Auge schnell erfasst und man bekommt beim statischen Schießen einen guten Anhaltepunkt je nach Scheibe. Bei dynamischen Disziplinen wird der Punkt schnell erfasst und man wird damit beispielsweise auf Fallplatten sehr schnell.

BURRIS FASTFIRE III
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Welches Leuchtpunktvisier für Revolver

Auch bei Revolvern eignet sich das Burris Fast Fire oder das Aimpoint Acro.
Das Docter Sight II Plus, das heute unter dem Namen Noblex Sight II Plus der Firma Noblex gebaut wird, ist mit seinem 7 MOA großen Punkt sehr gut.

DOCTER SIGHT II PLUS D 7,0 TS SCHWARZ
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Für Revolver wie beispielsweise dem Smith & Wesson 686 gibt es Adapterpaltten oder auch Adapter mit Picatynni Schnittstellen, um Rotpunktvisiere darauf zu montieren. Somit ist man sehr flexibel und kann eine Reflexvisier mit der für sich optimalen Punktgröße auswählen.

Rotpunktvisier mit Magnifier

Da man mit Reflexvisieren ohne Vergrößerung sehr eingeschenkt ist,  verwendet man einen sogenannten Magnifier. Dies ist eine Optik-Einheit, die eine bestimmte Vergrößerung besitzt, hinter ein Leuchtpunktvisier gesetzt wird und zur Seite abgeklappt werden kann. Bei der Verwendung einer solchen Vergrößerungslinse muss man die Bauhöhe beachten, so dass diese mit dem Reflexvisier übereinstimmt. Daher kommt es, dass diese Varianten für Waffen mit langen Pictinnyschienen ausgelegt sind. Die hauptsächliche Verwendung finden Sie auf Waffen wie dem AR15 und AR10.
Man sollte beachten, dass auch der Rotpunkt bei dieser Variante mit vergrößert wird, da der Magnifier hinter dem Red Dot montiert wird. Sehr gute Magnifier sind beispielsweise das Vortex VMX-3T  oder das Holosun HM3X. Beide haben eine 3x optische Vergrößerung.

VORTEX VMX-3T MIT FLIP MOUNT
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HOLOSUN HM3X MAGNIFIER
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Auch die Frima Sig Sauer bietet mit dem Romeo5 und dem Juliet3 ein abgestimmtes Optikset an.

SIG SAUER ROMEO 5 + JULIET 3 SET
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Rotpunktvisier mit Fadenkreuz

Im Normalfall haben reine Rotpunkt- und Reflexvisere keine klassischen Fadenkreuze (Absehen), da der optische Aufbau der Geräte ein anderer ist. Der Punkt wird in das Gerät eingespiegelt und liegt nicht wie ein Absehen fest in einer Bildebene.  Reflexvisiere verfügen rein über einen Leuchtpunkt oder einen Kreispunkt. Es gibt allerdings von den Firmen Sig Sauer, Steiner oder auch Holosun sogenannte „Sights“ oder auch „Battlesight“, genannt Visierungen, die eine feste Größe haben und eine Mischung aus Zielfernrohr und Reflexvisier darstellen. Diese haben meist eine 3x,4x oder 5x Vergrößerung und können somit auf kurze und mittlere Entfernungen verwendet werden. Diese verwenden oft Absehen, in deren Mitte ein Rotpunkt ist, aber auch über ballistische Kennmarken für die Kaliber .308 win und .223 verfügen.
Bei Steiner gibt es das Steiner Sight S432 und S332, welche für beide Kaliber in 3x oder 4x Vergrößerung zur Auswahl stehen.

STEINER SIGHTS S432 VISIER
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STEINER SIGHTS S332 VISIER
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Sig Sauer bietet beispielsweise das Bravo3 Battle Sight 3x24mm, welches mit einem sehr großen Sehfeld punkten kann.

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Rotpunktvisier mit Blaser Sattelmontage

Viele Leuchtpunktvisiere werden mittlerweile mit direkter Montageplatte oder Adapter für gewisse Waffen oder Montageschienen ausgeliefert. So gibt es beispielsweise das Aimpoint Micro H1 und H2 schon direkt mit Blaser Sattelmontage. Aber auch für die Sauer 404 gibt es Varianten dieser Red Dot´s.
Die Firma Blaser rundet ihr Waffen und Zielfernrohr Angebot mit dem hochwertigen Blaser Red Dot Sight-RD17 Rotpunktvisier ab. Diese verfügt auch über eine direkte Blaser Montage und kann einfach und schnell montiert und eingeschossen werden. Dieses Visier hat auch für die Bewegungsjagd den üblichen 2 MOA Leuchtpunkt. Somit ist man in jeder Situation höchst flexibel, da man durch die Sattelmontage schnell zwischen Zielfernrohr und Reflexvisier wechseln kann.

Getestete Leuchtpunktvisiere: Aktuelle Testberichte

Unsere Leuchtpunktvisier Testberichte entstehen in Zusammenarbeit mit LivingActive. Gerne nehmen wir auch Vorschläge zu Testberichten an. Wenn Sie also einen Test zu einem speziellen Leuchtpunktvisier wünschen, dann schreiben Sie uns einfach über die Kommentarfunktion ganz unten.

Testberichte

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Kaufberatung: Leuchtpunktvisiere

Leuchtpunktvisier: Auf was sollte man beim Kauf achten

Beim Kauf eines Rotpunkt-Visieres sollte man darauf achten, für welche Disziplin es verwendet werden soll. Beim jagdlichen Einsatz sollte es sehr robust sein und der Rotpunkt sollte möglichst wenig abdecken. Des weiteren sollte beachtet werden, dass es für verschieden Jagdwaffen Rotpunktvisiere gibt, die bereits eine passende Montage verbaut haben. Für Picatinnyschienen gibt es auch eine sehr große Auswahl an Leuchtpunktvisieren mit integrierter Montage.
Bei einem Kurzwaffen-Reflexvisier sollte man darauf achten, dass der Leuchtpunkt in der jeweiligen Größe, z.B. 8 oder 7 MOA, schnell erfasst werden kann und das Visier dem Rückstoß gewachsen ist.
Bei einem Red Dot, der auf Ar10 und AR15 verwendet werden kann, sollte die Bauhöhe beachtet werden. Wenn diese zu niedrig ist, kann mit „Spacern“ gearbeitet werden. Auch gibt es bei den sportlichen Rotpunktvisiere oft die Option, den Punkt in verschiedenen Farben einzustellen oder auch die Form zu veränder, somit ist man höchst flexibel.

Leuchtpunktvisier oder Zielfernrohr für die Drückjagd

Ob man nun einen reinen Leuchtpunkt oder ein Drückjagdzielfernrohr verwendet, hängt sehr individuell vom Schützen ab. Beide Varianten haben Vor und -Nachteile. Zielfernrohre, die eine 1x Vergrößerung oder noch niedriger haben, können fast wie ein Reflexvisier verwendet werden. Der Vorteil gegenüber Rotpunktvisieren liegt darin, dass man diese auch schnell in der Vergrößerung verändern kann und somit Schüsse auf weitere Distanzen kein Problem sind.
Reflexvisiere haben in der Regel bei jagdlichen Varianten keine Vergrößerung. Sie können aber im beliebigen Augenabstand montiert werden, sind Parallaxenfrei und sind meist günstige Alternativen zum Zielfernrohr. Allerdings haben diese Zielhilfen ihre Schwäche in der Distanz, da man ohne Vergrößerung schießen müsste und somit der gezielte Schuss für einen ungeübten Schützen sehr schwierig wird.

Was kostet ein gutes Leuchtpunktvisier

Auch Leuchtpunktvisiere gibt es in sehr unterschiedlichen Preislagen. Der obere Rand im sportlichen Schießen bildet beispielsweise das Aimpoint Comp M5 mit ca 999,-€ . Dies ist eine sehr hochwertige Optik zum sportlichen Schießen.
Auf hohem Niveau bei den jagdlichen Leuchtpunktvisieren liegt das Aimpoint Micro T2 mit ca 900,-€.
Im mittleren Preissegment spielen vor allem das Kite K1, das Leica Tempus und auch das Kahles Helia RD eine große Rolle.
Für ein gutes Leuchtpunktvisier muss man also ungefähr zwischen 400 und 700 Euro ausgeben.

Wo ein Leuchtpunktvisier kaufen?

Es empfiehlt sich das Leuchtpunktvisier in einem Fachgeschäft in Ihrer Nähe oder in einem spezialisierten Online-Shop zu kaufen. Als Online-Shop empfehlen wir Ihnen unseren Partner LivingActive.de, da Sie hier eine der größten und besten Auswahlmöglichkeiten an Leuchtpunktvisieren finden.

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ZU DEN LEUCHTPUNKTVISIEREN

Unsere Leuchtpunktvisier Videotestberichte

Wissenswertes & Häufige Fragen über Leuchtpunktvisiere

Was ist ein Leuchtpunktvisier?

Ein Leuchtpunktvisier wird auch Reflexvisier oder auch Red dot genannt und dient zum Ersatz von Kimme und Korn. Diese meist Parallaxefreien Zielhilfen wurden dazu entwickelt, auf kurze und mittlere Distanz das Ziel sehr schnell zu erfassen und zu beschießen.

Wie funktioniert ein Leuchtpunktvisier?

Bei einem Leuchtpunkt oder auch Reflexvisier wird von einer Leuchtdiode ausgehend, ein Licht- bzw Leuchtpunkt auf einen halbdurchlässigen Spiegel projiziert. Dieser Punkt ist dann wiederum in der Helligkeit regelbar. auf Grund der Technik, dass der eingespiegelte Punkt und das Ziel in einer optischen Ebene liegen, erscheint beides für den Schützen scharf. Dadurch das die Visiere Parallaxenfrei sind, bleibt der Punkt auch beim schrägen Einblick auf dem Ziel.

Wie stellt man ein Leuchtpunktvisier ein?

Da viele schützen das Problem einer leichten Hornhautverkrümmung haben, sollte der Punkt so dunkel wie möglich eingestellt werden. Ist der Punkt zu hell, wird dieser eher als „Stern“ wahrgenommen. Auch Brillen können dabei etwas Abhilfe schaffen. Oftmals wird aber trotzdem der Punkt nicht hundert prozentig rund gesehen.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, verschiedene Hersteller auszuprobieren,  da der Punkt unterschiedlich eingespiegelt wird und je nach Hersteller schärfer gesehen werden kann. Auch gibt es die Möglichkeit der Holographischen Visiere, manche Schützen können deren Punkt besser wahrnehmen.

Wie schießt man ein Leuchtpunktvisier ein?

Um ein Leuchtpunkt zu montieren, gibt es unterschiedliche Montagearten. Hierbei kommt es auf die Art der Waffe an und mit welcher Montage man es montieren kann oder möchte. Die meisten Rotpunktvisiere werden heutzutage meist relativ einfach auf eine Picatinnyschiene gesetzt. Es gibt aber auch Adapter für die Verwendung auf Kurzwaffen, auf Suhler Einhak Montagen, auf Schwenkmontagen usw. Es gibt auch Adapter für Rotpunkvisiere auf 11 mm Prismenschienen und viele mehr.

Um ein Leuchtpunktvisier einzuschießen, nimmt man meist eine Entfernung von 25-50m. Um den Punkt in die richtige Richtung zu korrigieren, haben offene Visiere meist kleine Schrauben, an denen angezeigt wird, in welche Richtung sich die Treffpunktlage verändert. Diese werden dann in die passende Richtung mit einem kleinen Schraubendreher, der sich in der Regel im Lieferumfang befindet, gedreht bis die gewünschte Trefferlage erreicht wird.
Es gibt auch die Versionen, bei denen die Verschlussdeckel der Verstellräder mit kleinen „Noppen“ versehen sind, die pass genau in kleine Einfräsungen der Verstellung passen. Diese verwendet man dann, um den Leuchtpunkt zu korrigieren.

Leuchtpunktvisier auf Zielfernrohr montieren

Um auf der „Range“ und auf der Drückjagd sehr flexibel zu sein, kann man auf einem größeren Zielfernrohr ein Reflexvisier „Huckepack“ montieren. Dies geschieht meist über Ringe, die um das Zielfernrohr kommen und eine Picatinny-Schnittstelle haben.
Ist auf der Waffe eine lange Pycatinny Schiene verbaut, kann man das Reflexvisier auch unter dem Zielfernrohr montieren, um dies dann seitlich herausschauen zu lassen. Dies geht mit seitlichen 45° Montagen, die im englischen 45° Offsetmount heißen.  Bei dieser Montageart muss man die Waffe schräg halten und dies geht auch in der Regel nur bei Halbautomaten. Ein großer Vorteil gegenüber der Huckepack Montage ist der geringere Abstand zwischen Laufseelenachse und Visierlinie.

Was ist der Unterschied zwischen Rotpunktvisier und holographischem Visier?

Bei einem Leuchtpunktvisier wird der Rote Punkt mittels einer LED auf einen Spiegel projiziert. Bei einem Holographischen Visier, wie beispielsweise dem Eotech, wird der Punkt bzw. das Kreispunktabsehen über einen Laser dargestellt.  Dieses „Absehen“erscheint dann, als würde es über dem Ziel schweben. Somit ist eine sehr schnelle und intuitive Zielerfassung möglich. Schützen die Probleme haben ein den Punkt eines Leuchtpunktvieseres scharf zu sehen, haben oftmals mit dieser Variante der Reflexvisere weniger Probleme.

Lässt sich die Größe des Fadenkreuzes im Reflexvisier verändern?

Der Leuchtpunkt in einem Reflexvisier hat in der Regel nur eine Größe. Die Leuchtintensität kann meist über Druckköpfe oder einem Verstellrad reguliert werden.
Es gibt Leuchtpunktvisiere wie das das Sig Sauer Romeo 4H, bei dem eine Umschaltung von Punkt auf Kreispunkt möglich ist.

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